DIE SOHEI KRIEGERMÖNCHE IM ALTEN JAPAN

SOHEI KRIEGERMÖNCHE UND YAMABUSHI

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Entgegen einer weithin verbreiteten Meinungbujutsuseishinshintaigeheimeunterweisungschriften1


SOHEI BUJUTSU:

Die Kampfkunst der bewaffnete Kampfmönche


Die buddhistische Mönche schützten ihre Einrichtungen und Klöster mit eigenen Armeen und SOHEI Kampfmönche (wörtlich Mönch-Soldat, Kriegermönch).

SOHEI ist die japanische Bezeichnung für bewaffnete buddhistische Mönche im feudal organisierten Japan, die zeitweise beträchtlichen politischen Einfluss hatten und die weltlichen Herrscher zur Zusammenarbeit zwangen. Sie waren eine bewaffnete Truppe, die zur Verteidigung des Klosters eingesetzt wurde. Ihre Aufgabe war, das Kloster vor Kriegen und Aufständen der Bevölkerung zu schützen.

Außerdem waren die Sohei ernstzunehmende japanische Krieger, die den Samurai und anderen Kämpfern durchaus eine Bedrohung waren. Typisch für die Kleidung der Kampfmönche war ein schwarzes Gewand, das über der Rüstung getragen wurde. Die Köpfe waren kahlgeschoren und mit einem weißen Tuch umwickelt.
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Sie waren wahre Meister der Kampfkunst und ähnelten den asketisch im Gebirge lebenden Yamabushi, die aber einsiedlerisch zurückgezogen lebten. Die Sohei dagegen waren in größeren Armeen oder Clans organisiert, die in einem oder mehreren Klöstern zusammenlebten.

Die Sohei verfügten über das Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin zur Behandlung und Vorbeugung verschiedener Beschwerden. Neben der Heilkunst, benützten sie dieses Wissen, um Angriffe auf Vitalpunkte in ihre JU-KENPO Nahkampf effektiv einzusetzen.

Sie verwendeten eine breite Palette an Waffen, wobei die Naginata (Schwertlanze) am häufigsten mit ihnen in Verbindung gebracht wird. Dennoch berichten Legenden und historische Aufzeichnungen von zahlreichen Sohei, die alle gängigen Waffentypen beherrschten: vom Yumi (Bogen) bis zum Tanto und Wakizashi (Dolch und Kurzschwert). Viele von ihnen kämpften beritten und waren mit Rüstungen bewehrt, die denen der Samurai glichen.

Wegen der Vielzahl unterschiedlicher Waffen, die man verwendete, wurde der Obi, der Gürtel des Kimono, häufig mit einer dickeren Schärpe verstärkt, die ein Schwert besser trug. Das Tachi war als Schwertform wohl am verbreitetsten, obgleich auch viele Mönche Tanto für den Nahkampf trugen.
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Die YAMABUSHI (Bergkrieger und Wandermönche) waren wahre Meister der Heilkunst aber auch gefürchtete Kämpfer. Sie waren die Anhänger der Religionsgemeinschaft der Shugendo, deren bevorzugte spirituelle Übung das Pilgern in den Bergen war. Sie waren eigentlich Produkte der Vermischung des alten Bergkultes mit den tantristischen Elementen des Buddhismus und den taoistischen Elementen der chinesischen Religion.

Die Yamabushi kämpften als Einsiedler und lebten in Askese in den Bergen und nicht in Klöstern. Sie waren aber nie als Armee oder militärischer Orden organisiert, im krassen Unterschied zu den Sohei oder Samurai. In der Regel waren die Shinobi auch eifrige Schüler der Yamabushi. Von ihnen lernten die Anführer der Shinobi-Gemeinschaften die Mantras und Mudras, die den unerschrockenen Kundschaftern bei ihren Unternehmungen helfen sollten.



 

SOHEI KAMPFMÖNCHE
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